Es sind oft die fehlenden "unverhandelbaren Werte", die Diskussionen sehr schwierig machen. Wie kann ich mich mit Menschen austauschen, die nur ihren eigenen Vorteil im Blick haben oder für die nur das eigene Leben so kostbar ist, dass es "rettenswert" ist? Ich denke dabei z.B. an die vielen Geflüchteten, die ihr Leben lassen müssen und deren Tod mit einem "Selber schuld" quittiert wird. Fehlende Empathie, aber auch mangelndes Wissen lassen viele Menschen zum "Monster" werden. Ich versuche mich manchmal in solche Debatten einzumischen und andere Aspekte aufzuzeigen, aber leider mit sehr geringem Erfolg. Danke für Ihren Kommentar!
Sie sprechen ein echtes Problem an. Wenn grundlegende Werte wie Menschenwürde oder Empathie unterschiedlich bewertet werden, wird eine sachliche Diskussion tatsächlich sehr schwierig.
Gleichzeitig zeigt sich dabei ein zweites Problem. Sobald wir beginnen, Menschen vollständig moralisch zu verurteilen, wird ein Gespräch fast unmöglich. Dann reden beide Seiten nicht mehr miteinander, sondern nur noch übereinander.
Eine Demokratie braucht deshalb beides. Klare Grenzen bei unverhandelbaren Grundwerten wie Menschenwürde, Rechtsstaat und Gleichberechtigung. Gleichzeitig aber auch die Bereitschaft, politische Positionen zu diskutieren, ohne den anderen sofort als Feind zu behandeln.
In sozialen Netzwerken ist das besonders schwer, weil Emotionen und Zuspitzungen dominieren. Trotzdem halte ich es für wichtig, dass Menschen wie Sie sich weiterhin in solche Diskussionen einbringen. Auch wenn der unmittelbare Erfolg oft klein wirkt, tragen solche Stimmen langfristig dazu bei, die Debatte wieder etwas sachlicher zu machen.
Es sind oft die fehlenden "unverhandelbaren Werte", die Diskussionen sehr schwierig machen. Wie kann ich mich mit Menschen austauschen, die nur ihren eigenen Vorteil im Blick haben oder für die nur das eigene Leben so kostbar ist, dass es "rettenswert" ist? Ich denke dabei z.B. an die vielen Geflüchteten, die ihr Leben lassen müssen und deren Tod mit einem "Selber schuld" quittiert wird. Fehlende Empathie, aber auch mangelndes Wissen lassen viele Menschen zum "Monster" werden. Ich versuche mich manchmal in solche Debatten einzumischen und andere Aspekte aufzuzeigen, aber leider mit sehr geringem Erfolg. Danke für Ihren Kommentar!
Sie sprechen ein echtes Problem an. Wenn grundlegende Werte wie Menschenwürde oder Empathie unterschiedlich bewertet werden, wird eine sachliche Diskussion tatsächlich sehr schwierig.
Gleichzeitig zeigt sich dabei ein zweites Problem. Sobald wir beginnen, Menschen vollständig moralisch zu verurteilen, wird ein Gespräch fast unmöglich. Dann reden beide Seiten nicht mehr miteinander, sondern nur noch übereinander.
Eine Demokratie braucht deshalb beides. Klare Grenzen bei unverhandelbaren Grundwerten wie Menschenwürde, Rechtsstaat und Gleichberechtigung. Gleichzeitig aber auch die Bereitschaft, politische Positionen zu diskutieren, ohne den anderen sofort als Feind zu behandeln.
In sozialen Netzwerken ist das besonders schwer, weil Emotionen und Zuspitzungen dominieren. Trotzdem halte ich es für wichtig, dass Menschen wie Sie sich weiterhin in solche Diskussionen einbringen. Auch wenn der unmittelbare Erfolg oft klein wirkt, tragen solche Stimmen langfristig dazu bei, die Debatte wieder etwas sachlicher zu machen.
LG PapaChriLo